Anzeige

Aus SEM-AdWords-Lexikon

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AdWords-Anzeigen sind die optischen Ergebnisse einer AdWords-Kampagne. AdWords-Anzeigen sind vierzeilige Werbebotschaften, welche sich vom organischen Suchergebnis abgrenzen. AdWords können in der Google-Suche, im Google-Werbenetzwerk, sowie im Content-Werbenetzwerk geschalten werden. Innerhalb der Google-Suche und im Google-Werbenetzwerk werden die AdWords-Anzeigen rechts neben oder zweizeilig farbig über den nichtkommerziellen Suchergebnissen angezeigt und durch den Hinweis „Anzeigen“ abgegrenzt. Über das Content-Werbenetzwerk gibt es auch die Möglichkeit AdWords als Bilder oder Video anzeigen zu lassen.

Inhaltsverzeichnis

Aufbau

Die Standardvariante einer Anzeige ist die Textanzeige. Textanzeigen bestehen aus einer Überschrift, zwei Textzeilen, einer Anzeige-URL sowie einer Ziel-URL. Die Überschrift ist auf 25 Zeichen begrenzt und sollte sehr prägnant sein. Der Text selbst kann sich über zwei Zeilen je 35 Zeichen erstrecken. In diesem Text sollten möglichst viele relevante Informationen, z.B. Artikelpreise, Versandkosten o.ä. vorkommen. Im Idealfall ist der Anzeigentext witzig, informativ, nicht langweilig und hebt sich von dem konkurrierenden Anzeigenumfeld ab. Die Anzeige-URL ist als letzte sichtbare Zeile einer Anzeige. Die Google AdWords Richtlinien erlauben in der Zeile der Anzeige-URL ebenfalls eine maximale Zahl von 35 Zeichen. Da nun aber viele Website-URLs die Länge von 35 Zeichen nicht ausfüllen, ist hier also oftmals noch Platz für mehr. Diesen Platz nach dem URL-Stamm gilt es sinnvoll zu nutzen bzw. nicht gänzlich brach liegen zu lassen.

Anzeigenformate

Google AdWords bietet mehrere Anzeigenformate zur Verfügung.

Textanzeigen

Die Textanzeige stellt die Standardvariante der Anzeige dar. Zu sehen ist sie in der Google Suche, bei den Suchpartnern und im Content-Netzwerk. Die Textanzeige besteht aus der bis zu 25 Zeichen langen Überschrift, den beiden Textzeilen mit maximal 35 Zeichen und der Anzeige-URL. Diese darf ebenfalls höchstens 35 Zeichen enthalten. In den USA werden seit einer Weile AdWords Anzeigen mit Produktbildern getestet. Hierbei besteht die Möglichkeit, bei den Anzeigen oberhalb der organischen Suchergebnisse mit einem Klick auf “Show products…” eine Liste mit Produkten inklusive Bildern anzeigen zu können. Dies wurde bisher allerdings nur getestet, eingeführt ist es noch nicht.

Lokale Anzeigen

Lokale Anzeigen bieten mehrere Möglichkeiten, Suchergebnisse für lokal bezogene Suchanfragen zu liefern. Diese Anzeigen werden in der Google Suche und den Suchpartnern, aber auch in Google Maps geschalten, sind aber nur für Keyword-Kampagnen verwendbar. AdWords in Google Maps erfordern einen Brancheneintrag. Wenn nun eine Suchanfrage gestellt wird, bei der ein Unternehmen als Suchergebnis in Maps erscheint, so erscheinen über oder unter den Suchergebnissen in Maps die lokalen Anzeigen. Auf der Karte sind die AdWords-Anzeigen durch ein branchenspezifisches Symbol zu erkennen. Dieses findet sich auch in der Anzeige wieder. Der Unterschied zu normalen Suchergebnissen/Brancheneinträgen in Maps besteht in einem farbig hinterlegten Hintergrund sowie der Textanzeige und den damit verbundenen größeren Ausdrucksmöglichkeiten. Allerdings können die Maps-Anzeigen eben auch unter den Brachensuchergebnissen stehen, wo sie eher unauffälliger sind. Die gleichen Anzeigen können auch in der Google Suche und den Suchpartnern geschalten werden, allerdings nur als reine Textanzeigen. Diese Anzeigen werden um eine zusätzliche Zeile ergänzt, in der die Stadt oder die Region der Anzeigenschaltung steht. Lokale Anzeigen können auf Anzeigengruppenebene im Reiter “Variationen von Anzeigen” erstellt werden.

Image-Anzeigen

Grafische Anzeigen können ebenfalls als AdWords geschalten werden, allerdings nicht auf Seiten der Suchpartner oder der normalen Google-Suche, sondern nur im Content/Placement Bereich. Dort muss der Seitenbetreiber die Image Anzeige zulassen. Imageanzeigen, deren Vorlage GIF, JPEG und PNG Dateien für unbewegte Bilder, sowie GIF und Flash Dateien für animierte Anzeigen sein dürfen, bieten die Möglichkeit zusätzlicher Aufmerksamkeitswirkung im Vergleich zu den eher gewöhnlichen Textanzeigen. Zur Hilfe bei der Erstellung solcher Images stellt Google den Display Ad Builder bereit, allerdings können auch selbst erstellte Images hochgeladen werden. Diese müssen aber bestimmte Abmessungen einhalten, die man hier nachlesen kann. Image-Anzeigen haben jedoch oft schlechtere Klickraten als Textanzeigen, da die Bilder von vielen Usern schneller als Werbung erkannt und ignoriert werden. Hier kommt es auf eine geschickte Einbindung auf der Zielseite an, die man als Werbetreibender leider nicht beeinflussen kann.

Handy-Anzeigen

Handyanzeigen sind eine “abgespeckte” Variante der klassischen Textanzeige oder auch Images. Die Textversion besteht nur aus 2 Zeilen mit maximal 18 Zeichen. Wie der Name sagt, sind sie für mobile Webseiten und mobile Endgeräte bestimmt. Im Klick-Fall wird der User entweder auf die mobile Webseite geleitet oder aber es wird eine Telefonverbindung zum Unternehmen aufgebaut. Die Richtlinien für Handy-Anzeigen kann man in der Google-Hilfe nachlesen. Auch Handy-Anzeigen können im Reiter für Anzeigen in der Anzeigengruppenebene erstellt werden. Allerdings ist der mobile Internetbereich noch in der Entwicklungsphase, weshalb mit überragenden Ergebnissen mobiler AdWords nicht gerechnet werden muss.

Gadget-Anzeigen

Gadget-Anzeigen ermöglichen es Kunden und Agenturen, Zielgruppen im größten Werbenetzwerk im Internet mit einem reichhaltigen und interaktiven neuen Anzeigenformat zu erreichen.

Videoanzeigen

Diese Form der Anzeigen ist, ähnlich wie Imageanzeigen, nur für den Bereich des Contentnetzwerks vorgesehen. Der Vorteil der Video-Ads ist die Interaktionsmöglichkeit der Kunden. Es ist immer der Kunde, der ein solches Video startet, egal, ob die Werbung in ein anderes Video eingebettet ist (In-Stream-Anzeigen) oder das Video die Anzeige an sich ist (Click-to-play). Kosten entstehen hier nur durch ein Klicken auf die Anzeige-URL und damit eine Weiterleitung auf die beworbene Homepage, nicht aber durch einfaches Abspielen des Videos. Videoanzeigen werden in den Anzeigengruppen unter dem Reiter “Variationen von Anzeigen” erstellt bzw. hochgeladen.

Siehe auch

Weblinks

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