AdWords Richtlinien

Aus SEM-AdWords-Lexikon

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Die AdWords-Richtlinien schreiben Vorschriften und Formatrichtlinien für die AdWords-Werbung vor. Weiterhin werden in den Richtlinien die Themen Ungültige Klicks, Datenschutz und Sicherheit behandelt.

Inhaltsverzeichnis

Richtlinien zum Anzeigeninhalt

Die AdWords-Richtlinien zum Anzeigeninhalt beschreibt Google sehr umfassend und ausführlich. Im folgenden sind die wichtigsten Richtlinien aufgelistet, für die Google Werbeanzeigen in Deutschland nicht gestattet oder zum Teil einschränkt:

  • Hochprozentiger Alkohol und Spirituosen
  • Tabak und Zigaretten
  • Drogen und Drogenzubehör
  • Diskriminierung und Gewalt
  • Glücksspiele
  • Waffen
  • Massenmarketing
  • Urheberrecht
  • Produktfälschungen
  • Gefährdete Tierarten
  • Prostitution
  • Sexuell expliziter Content
  • Spendensammlung
  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel und ähnliche Inhalte

Redaktionelle Richtlinien und Formatrichtlinien

Die Richtlinien schreiben ebenso gewisse Formatvoschriften für Anzeigen vor:

  • Klare und präzise Präsentation des Produkts bzw. der Dienstleistung
  • Verwendung von standardmäßiger Groß- und Kleinschreibung
  • Berücksichtigung der maximalen Zeichenanzahl für Anzeigen
  • Standardmäßige Verwendung von Satzzeichen und Symbolen
  • Vermeidung von Superlativen und Wiederholungen
  • Markenschutz

Anzeige-URL - Richtlinien

Die Google AdWords Richtlinien erlauben in der Zeile der Anzeige-URL maximal 35 Zeichen, das sind ebenso viele wie in den beiden Textzeilen. Grundsätzlich muss der Stamm der Anzeige-URL mit dem Stamm der Ziel-URL in der Anzeige bzw. den Keywords übereinstimmen. Da nun aber viele Website-URLs die Länge von 35 Zeichen nicht ausfüllen, ist hier also oftmals noch Platz für mehr. Diesen Platz nach dem URL-Stamm gilt es sinnvoll zu nutzen bzw. nicht gänzlich brach liegen zu lassen. Das wiederum gilt unter Beachtung dessen, was beworben werden soll und mit welchen Keywords dies erreicht werden soll. Die Anzeige-URL muss korrekt sein und unterliegt ebenso weiteren Kriterien:

  • Die angezeigte URL muss genau mit der URL der Website entsprechen, die bewerben wird
  • Sind Keyword-URLs vorhanden, werden diese als Ziel-URLs betrachtet und müssen von der angezeigten URL exakt wiedergegeben werden.
  • Die Anzeige-URLs innerhalb der einzelnen Anzeigengruppen müssen dieselbe Domain verwenden
  • Die Anzeige-URL darf nicht als zusätzliche Anzeigentextzeile verwendet werden.
  • Die Anzeige-URL muss eine Domainendung enthalten.

Ziel-URL - Richtlinien

Die Ziel-URL muss funktionieren und unterliegt den folgtenden Bestimmungen:

  • Die Ziel-URL entspricht der Webseite, auf die Nutzer nach dem Klicken auf Ihre Anzeige gelangen
  • Die Ziel-URL muss bei allen Webbrowsern ordnungsgemäß funktionieren
  • Die Ziel-URL muss mit einer funktionierenden Webseite verknüpft sein, die für die Anzeige relevant ist.
  • Die Ziel-URL darf keinen Statuscode beginnend mit einer Vier oder Fünf wiedergeben, da dies auf einen Fehler hinweist
  • Sind Keyword-URLs vorhanden, werden diese als Ziel-URLs betrachtet
  • Die Zielseite für eine Anzeige darf sich nicht im Aufbau oder Umbau befinden
  • Die Ziel-URL darf nicht mit einer E-Mail-Adresse oder Datei verknüpft sein. Dies schließt Foto-, Audio-, Video- oder Dokumentdateien ein, die ein zusätzliches Programm zum Öffnen oder Ausführen erfordern.
  • Das AdWords-System lässt nur eine Ziel-URL pro Anzeige für Textanzeigen, Image-/Flash- sowie Click-to-Play-Videoanzeigen zu

Double Serving

Double-Serving wird in Google AdWords als die gleichzeitige Schaltung von verschiedenen Anzeigen über gleiche Keywords durch ein Unternehmen bzw. eine Person bezeichnet. Im Interesse der Attraktivität des Werbeplatzes und Werbemedium AdWords für den User versucht Google dieses Vorgehen zu unterbinden.

Weblinks

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